
Lernen lernen
Zielgruppe: Lehrende aller Bildungseinrichtungen, die ihre lernpsychologischen Kenntnisse auffrischen und vertiefen sowie ihren Lernenden effektive Lernstrategien vermitteln möchten.
Inhalte: Damit Lernen – und auch Lehren – möglichst effektiv verläuft, sollten die Kapazitäten des Gehirns möglichst effektiv genutzt werden. Dazu bedarf es einiger grundlegender neuro-biologischer Kenntnisse sowie geeigneter Strategien. Um diese und verwandte Themen geht es in diesem Baustein.
- Neurobiologie des Lernens/Lernpsychologische Grundlagen
- Lerntypen kennen und erkennen
- Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter
- Lernstrategien, Arbeitstechniken und Lernerautonomie
- Lernblockaden abbauen – Entspannung, Konzentration, Edu-Kinestetik
- Lernprozesse fördern durch Elemente des Neurolinguistischen Programmierens (NLP)
Evaluation & Reflexion
Zielgruppe: Lehrende und Dozierende an Schulen, in der Erwachsenenbildung sowie an Hochschulen. Die Methoden sind altersunabhängig und fächerübergreifend geeignet.
Inhalte: Je genauer Lernprozesse sowohl von den Lehrenden als auch von den Lernenden evaluiert und reflektiert werden, desto größer sind die Lernerfolge. Es ist deshalb sinnvoll, eine so genannte Feedback-Kultur zu etablieren und ein Spektrum an verschiedenen Feedback- und Evaluationsverfahren sowie Reflexionsmethoden mit den Lernenden zu trainieren. Themen dieses Bausteins sind:
- schnelle, (halb-) schriftliche Feedback- und Evaluationsverfahren
- kurze und ausführliche, ganzheitliche Reflexionsverfahren
- Lerntagebuch, Arbeitsjournal, Portfolio nach G. Bräuer
- Studientagebuch nach R. Kornmann
Grundlagen des Fremdsprachenunterrichts
Zielgruppe: Lehrerinnen und Lehrer, die Fremdsprachen unterrichten. Die Themen sind sowohl für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch für die Erwachsenenbildung relevant.
Inhalte: Hier geht es um grundlegende Fragestellungen einer Didaktik und Methodik des Fremdsprachenunterrichts.
- Der gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen
- Das europäische Sprachenportfolio
- Methoden und Ansätze des Fremdsprachenunterrichts – Ein historischer Abriss
- Grundlagen des Erst- und Zweitsprachenerwerbs
- Praktische Unterrichtsplanung
- Sozialformen
- Übungstypologie
- Heterogenität und Binnendifferenzierung
- Lehrwerkanalyse
- Medieneinsatz s. Baustein Medieneinsatz
- Vorkommunikative Fertigkeiten – Grammatik, Wortschatz, Phonetik
- Kommunikative Fertigkeiten – Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben
- Fehleranalyse & Fehlerkorrektur
- Testen & Prüfen
- Landeskunde und ihre Didaktik
- Visualisieren, Bilder und Lernplakate
- Handlungsorientierung s. Baustein Methodentraining
- Interkulturelles Lernen s. Baustein Kommunikation in Gruppen
- Kooperatives Lernen nach N. Green s. Baustein Methodentraining
- Language & Cultural Awareness und Mehrsprachigkeitsdidaktik
- weitere aktivierende Verfahren s. Baustein Methodentraining
Methodentraining
Zielgruppe: Lehrende aller Bildungseinrichtungen, die sich für ganzheitliche, aktivierende Methoden und Konzepte interessieren.
Inhalte: Lernen verläuft um so effektiver und erfolgreicher, je besser die Kapazitäten des Gehirns genutzt werden, je mehr Lernende aktiv am Lernprozess beteiligt sind und je ganzheitlicher sie mit Lerninhalten umgehen. Folgende Methoden und Konzepte schaffen positive Rahmendbedingungen für solche Lernszenarien:
- Handlungsorientierung
- Projektunterricht
- Lernen an Stationen
- Werkstattunterricht
- Freiarbeit
- Kooperatives Lernen
- Szenisches Spiel
- Lernspiele
- Kreatives Schreiben
- Total Physical Response
- Assoziationstechniken
- Ausgewählte Methoden der Humanistischen Psychologie und Pädagogik (z. B. aus Psychodrama, Themenzentrierter Interaktion, Neurolinguistischem Programmieren)
- Suggestopädie
- Open Space
- Moderationsmethode
- Außerdem: Schreibworkshops und Schreibberatung
Medieneinsatz
Zielgruppe: Sprachenlehrende aller Bildungseinrichtungen sowie Hochschullehrende, die ganz oder teilweise virtuelle Seminare durchführen möchten.
Inhalte: Der angemessene Medieneinsatz beeinflusst den Unterricht genau so entscheidend wie die richtige Wahl der Methoden. Oft ist beides eng miteinander verknüpft. Um für die verschiedenen Lernphasen die richtige Wahl treffen zu können, ist es wichtig, das gesamte Spektrum sowohl der “alten” als auch der “neuen” Medien zu kennen und Varianten ihrer Einsatzmöglichkeiten auszuprobieren. Besondere Beachtung findet in der aktuellen mediendidaktischen Diskussion das Lernen in ganz oder teilvirtuellen Lernkontexten. Auch hier stehen zahlreiche Methoden und Aufgabentypen zur Verfügung. Zu den Themen dieses Bausteins gehören:
- Alte und neue Medien – Wann, warum, wie?
- Film im Sprachunterricht
- Interaktive Übungen am Computer
- Blended learning, E-Learning – Was ist das?
- Interkulturelle Internetprojekte
- Lernen mit Blogs und Webquests
- Virtuelle Hochschullehre
Kommunikation in Gruppen
Zielgruppe: Lehrende in Schule, Erwachsenenbildung und Hochschullehrende sowie alle Interessierten, die Gruppen leiten.
Inhalte: Wo Menschen zusammentreffen, gibt es stets eine Vielzahl an Meinungen, Interessen und Bedürfnissen. Dies gilt umso mehr, je heterogener Gruppen zusammengesetzt sind. Früher oder später kann es deshalb zu Spannungen oder gar größeren Konflikten kommen. Dem kann man als Gruppenleiter entgegenwirken, wenn man um die dynamischen Prozesse in Gruppen informiert ist, Kommunikation und ihre vielen Bestandteile analysieren und positiv steuern kann und präventive Maßnahmen bewusst einsetzt. Kommt es dennoch zu Konflikten, hilft ein Repertoire an Methoden bei der konstruktiven Bearbeitung derselben. Themen dieses Bausteins sind u. A.:
- Kommunikationsmittel – verbale und nonverbale Kommunikation
- Interkulturelle Wahrnehmung – Interkulturelles Lernen
- Dynamik in Gruppen
- Konfliktprävention – Konfliktmanagement
- Konfliktlösung mit Methoden der Humanistischen Psychologie
DAZ-Zusatzqualifizierung nach den Richtlinien des BAMF
Seit Anfang 2006 arbeite ich bei verschiedenen Trägern regelmäßig als Referentin in der “Zusatzqualifizierung von Lehrkräften im Bereich Deutsch als Zweitsprache” nach den Richtlinien des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Hier leite ich sowohl Pflicht- als auch Wahlmodule.
